Für eine Welt in der niemand fliehen muss!

Für Samstag, den 9.12. rufen zahlreiche Verbände und Institutionen zu einer landesweiten Demonstration in Stuttgart auf. Wir wollen eine humane Flüchtlingspolitik – wir wollen keine Obergrenze, keine Abschiebungen in Krieg und Elend. Wir wollen, dass Fluchtursachen bekämpft werden und nicht die Geflüchteten! Es ist Zeit, dass wir gemeinsam in einer Demonstration zeigen: uns sind die Menschen nicht gleichgültig, die immer noch im Mittelmeer ertrinken, und wir wollen uns an die Seite der Menschen stellen, die Krieg, Armut und Unterdrückung entfliehen.

Die Demonstration startet um 14 Uhr in der Lautenschlagerstraße (nahe Hauptbahnhof). Wer sich mit beteiligen möchte kann sich einer gemeinsamen Zuganreise anschließen. Hier die möglichen Zustiege:

IRE 4216
Friedrichshafen Stadt ab 10:31 Gleis 3
Meckenbeuren ab 10:38 Gleis 1
Ravensburg ab 10:46 Gleis 2
Aulendorf ab 11:01 Gleis 2
Bad Schussenried ab 11:06 Gleis 3
Biberach(Riß) ab 11:20 Gleis 2

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Kommt zur Demo in Lindau am 9.9. – Keine Stimme für Rassismus

Hallo an alle,

nochmal zur Erinnerung:

Genau in 2 Wochen, am Samstag, den 09.09. startet um 14 Uhr in Lindau am
alten Rathaus die Bündnisdemonstration der Kampagne „Keine Stimme für
Rassismus“.

Kurz vor der Bundestagswahl wenden wir uns nicht nur gegen Rassismus im
Wahlkampf, sondern wollen auch mit Blick auf die Wahlen selbst und die
Zeit nach der Wahl ein starkes Zeichen gegen Rassismus und
Rechtspopulismus setzen.

Für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung und Benachteiligung, in der
ein gutes Leben für alle Menschen möglich ist!

Hier gibt es ein Video das die Problematik aufzeigt um die es geht und
zu einer regen Beteiligung an der Demonstration ermutigen möchte (Bitte
gerne weiterverbreiten!):

Weitere Informationen zur Kampagne einschließlich Kampagnenaufruf und
Facebookveranstaltung zur Demo finden sich hier:

https://www.facebook.com/Keine-Stimme-f%C3%BCr-Rassismus-793193257516690/

Also, wir sehen und in Lindau!

Gemeinsam gegen Rassismus und rechte Hetze!

Keine Stimme für Rassismus!

Stellungnahme zu den Streitigkeiten um Veranstaltungsorte der AfD in der Region

Im Allgäu und in Oberschwaben bekommt die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) verstärkt Gegenwind bei der Durchführung ihrer Veranstaltungen. Neben einer inhaltlichen Kritik an den rassistischen und rechtspopulistischen Aktivitäten der AfD wird dabei in der Region verstärkt auch die Forderung gegenüber den Veranstaltungsorten laut, rechter Hetze keine Räume anzubieten. Zwei Wirte in Ravensburg/Weingarten haben nun eingelenkt. In einem Artikel der „Schwäbischen Zeitung“ (http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Wirte-wollen-keine-AfD-Veranstaltungen-mehr-_arid,10705689_toid,541.html) meldet sich der Betreiber des „Gasthaus Rössle“ umfassende zu Wort. Er will keine weitere Veranstaltung mit der AfD durchführen. Das selbe gilt für den Betreiber des „Gasthofs zur Kiesgrube“. In beiden Gaststätten hatten zuvor, laut Auskünften der Wirte bereits mehrere, Veranstaltungen stattgefunden. Damit hat die AfD ihre 2 wichtigsten Veranstaltungsorte im Landkreis verloren und gleichzeitig einen deutlichen öffentlichen Dämpfer erhalten.

Nun wird auch im bayrischen Teil Schwabens der Druck auf Gaststätten, die regelmäßig der AfD ihre Türen für ihre Veranstaltungen öffnen größer. Auf einer linksalternativen Plattform kursiert ein Boykottaufruf, in dem sämtliche entsprechende Lokale im Bereich des AfD Ortsverbandes Oberallgäu/Kempten/Lindau mit Namen und Kontaktdaten benannt werden. Darin heißt es unter anderem: „Wer diesen menschenverachtenden Ideologien die Möglichkeit verschafft, ein breites Publikum zu erreichen, vergrault den relevanten Teil seiner potentiellen Gäste, die noch immer weltoffen, tolerant und menschenfreundlich sind – was langfristig zu Recht zur nachhaltigen Schädigung des Rufs der jeweiligen Gastronomie führen wird. Deshalb rufen wir zum Boykott sämtlicher Räume, die der AfD eine Plattform für ihre menschenverachtende Hetze bieten!“

Betroffen ist neben dem Goldenen Adler in Weitnau, dem Haus Hochland in Kempten und der Pizzeria Bassano in Oberstaufen auch die Gaststätte Birkenmoos in Lauben. Dort hatten zuletzt mehr als 100 vorwiegend einheimische Menschen gegen eine Veranstaltung mit Beatrix von Storch protestiert. Auf Einladung des örtlichen Direktkandidaten Peter Felser soll nun am 03.08. bereits die nächste Wahlkampfveranstaltung dort stattfinden. Der Gemeinderat von Lauben hat bei seiner letzten Sitzung grünes Licht für weitere derartige Veranstaltungen gegeben. Die Gemeinde wird als Eigentümerin des Birkenmoos also der rechten Hetze, die nun zum vierten mal in ihrem Dorf Einzug halten kann, keinen Riegel vorschieben. Es obliegt nun dem Betreiber der Gaststätte vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen seine Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD nochmals zu überdenken. Nicht nur anhand ethischer Maßstäbe, sondern nun auch mit Blick auf seine eigenen wirtschaftlichen Interessen. Wie sich die Einwohner_innen von Lauben und anderen Orten mit Stammlokalen der AfD nun zu alldem verhalten, wird wohl einen großen Einfluss darauf haben, wie viele Spielräume den Rechtspopulisten um Peter Felser in Zukunft im Allgäu noch zur Verfügung stehen.

Doppelter Protest gegen AfD-Veranstaltung in Ravensburg

Gleich mit zweifachem Protest wurde die rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ (AfD) am vergangenen Donnerstag (29.06.17) bei ihrer ersten Wahlkampfveranstaltung in Ravensburg konfrontiert. Der örtliche Kreisverband hatte beim Versuch, im landwirtschaftlichen und mittelständischen Milieu auf Stimmenfang zu gehen, den Spitzenkandidat des benachbarten Kreisverbandes Peter Felser eingeladen. Dies nahmen bereits 2 Stunden vor Beginn der Veranstaltung etwa 70 Menschen zum Anlass, um in der Ravensburger Innenstadt mit einer Kundgebung „Gegen die rechte Hetze von AfD und Nazis“ zu demonstrieren. In Redebeiträgen wurde auf die sexistischen und queerfeindlichen/homophoben Ansichten der AfD, sowie auf deren rassistischen Umtriebe und die Verbindungen zwischen AfD und Neonazis auch in der Baden-Württembergischen Landtagsfraktion eingegangen.

Nach dem Ende der Kundgebung fanden sich etwas außerhalb der Stadt am Gasthof „Zur Kiesgrube“ beim Kleintierzoo mehrere Gruppen von Menschen ein, um direkt am Veranstaltungsort ihre Kritik am Rassismus und am Sexismus der AfD zum Ausdruck zu bringen. Die etwa 20 regulären Besucher_innen der Gaststätte wussten offenbar nichts von den ungefähr ebensovielen AfD-Mitgliedern und Sympatisanten im Hinterzimmer des Gasthofes. Viele von ihnen zeigten sich über die Veranstaltung der AfD wenig begeistert und sprachen den Demonstranten vor dem Gasthof ihre Sympathie aus. Diese taten mit Sprechchören wie „Ravensburg ist eine bunte Stadt, wir haben euch Rassisten satt“ und „Lieber Schwul und lebensfroh als verklemmt und hetero“ ihre Meinung kund. Bereits nach kurzer Zeit lies der Wirt des Hauses durch die zwischenzeitlich mit Verstärkung angerückte Polizei mitteilen, dass sich die Menschen vor dem Gasthof ruhig verhalten müssten, ansonsten würde er sie des Geländes verweisen. Diese setzten ihren Protest dennoch etwa eine Stunde lang weiter fort, bevor sie unter Androhung einer polizeilichen Räumung das Gelände verließen. Sowohl der AfD, als auch all denjenigen, die ihr (aus welchen Gründen auch immer) eine Plattform bieten, dürfte zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich geworden sein, dass sie in Ravensburg auch in Zukunft mit Widerstand gegen rechte Hetze rechnen müssen.

Fotos zur Kundgebung werden in Kürze hier zu finden sein.

Kundgebung gegen AfD und Beatrix von Storch in Lauben am 07.07.

Heimat für alle – Kein Platz für Fremdenfeindlichkeit in Lauben

Das Bündnis „Keine Stimme für Rassismus“ ruft für Freitag, den 07.07.2017 um 17 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Gasthof Birkenmoos in Lauben im Allgäu auf. Zeitgleich will die rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ (AfD) eine öffentliche Wahlkampfveranstaltung mit Beatrix von Storch im Gasthof abhalten. Dieser befindet sich im Besitz der Gemeinde Lauben, welche trotz kritischer Stimmen im Gemeinderat bislang keine ernsthaften Versuche unternommen hat die Veranstaltung abzuwenden. Aus unserer Sicht ist es aber untragbar, dass ausgerechnet Beatrix von Storch, die mit ihrer Forderung nach einem Schießbefehl an deutschen Grenzen für bundesweites Aufsehen gesorgt hat, in Lauben eine Raum für ihre rassistische Hetze zur Verfügung gestellt werden soll.

Das Motto der geplanten AfD-Veranstaltung „ Grenzen sichern, Heimat schützen“ lässt befürchten, dass von Storch in Lauben erneut Ängste und Vorurteile gegen Geflüchtete schüren und damit einen Nährboden für Gewalt und Ausgrenzung schaffen wird. Eine herbeifantasierte Bedrohung durch schutzsuchende Menschen wird dabei zur Grundlage für den Ruf nach Abschottung und eine immer rücksichtslosere Abschiebepolitik. Im beschaulichen Lauben hofft die AfD damit auf offene Ohren und einen Ort, an dem sie ihre Hetze ungestört und ohne öffentliche Kritik verbreiten kann. Wir werden den Rechtspopulisten am 07.07. zeigen, dass sie sich damit geirrt haben und rufen alle Menschen aus Lauben und sonstwo dazu auf, ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und für ein weltoffenes Allgäu zu setzen.

Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch unabhängig von seiner Herkunft ein Recht auf ein gutes Leben hat. Eine Welt, in der Solidarität und Menschlichkeit anstelle von Ausgrenzung, Abschottung und Engstirnigkeit das Zusammenleben ausmachen ist möglich, wo Vorurteile überwunden werden und rechter Hetze keinen Platz findet.

Kein Platz für Fremdenfeindlichkeit in Lauben!

Sicherheit für Menschen statt für Grenzen!

Keine Stimme für Rassismus!

Kundgebung in Ravensburg am 29.06.

Das Bündnis „Keine Stimme für Rassismus“ ruft anlässlich einer AfD-Veranstaltung für Donnerstag, den 29.06. ab 17 Uhr zu einer Kundgebung am Holzmarkt in Ravensburg auf. Die Kundgebung steht unter dem Motto: „Gegen die rechte Hetze von AfD und Nazis“.  Wir dokumentieren im Folgenden den Aufruf zur Veranstaltung und hoffen auf eine rege Beteiligung daran.

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Bilder zur „Keine Stimme für Rassismus“ Spontankundgebung in Kempten

Am vergangenen Samstag haben in Kempten Unterstützer_innen der Kampagne „Keine Stimme für Rassismus“ beim ersten Wahlkampfstand der AfD in Kempten mit einer Spontankundgebung gegen deren rassistischen und sexistischen Positionen demonstriert. Die Kundgebung dauerte mehr als vier Stunden und wurde erst beendet, als die AfD bereits dabei war ihren Stand abzubauen. Während sich die Außenwirkung der AfD auf ein Minimum beschränkte schlossen sich der Gegenkundgebung mehrere Passant_innen an und andere versorgten diese spontan mit Kaffee und Snacks.

Wir freuen uns, dass sich obwohl der AfD-Stand erst vor Ort bemerkt wurde kurzfristig so viele Menschen zusammengefunden haben, um in Kempten zum Wahlkampfauftakt der AfD ein starkes Zeichen gegen Rechtspopulismus zu setzen. Einige Bilder von der Aktion sind hier zu finden:                                                                    https://www.flickr.com/photos/fromoutback2/sets/72157681066948474

Wir freuen uns auf weitere Aktionen gegen Rassismus im Verlauf des Wahlkampfes und hoffen auf vielfältige Unterstützung dabei.