AfD Kommunal: Ein neuralgischer Punkt für Partei und Gesellschaft

Am Donnerstag, den 7.11. wird es in Lindau einen Vortrag der Jounalistengruppe Allgäu Rechtsaußen über die AfD in der Region und die historische Bedeutung der kommenden Kommunalwahlen in Hinblick auf den Umgang mit der rechtspopulistischen Partei geben. Wir laden gemeinsam mit dem Club Vaudeville Lindau herzlich zur regen Teilnahme an der Veranstaltung und zur lebhaften Diskussion über das Thema ein.

AFD Kommunal: Ein neuralgischer Punkt für Partei und Gesellschaft 
Donnerstag 07.11.2019 Club Vaudeville Lindau
Einlass: 19:30 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt frei, Spenden erwünscht

Die AfD hat nicht nur alle Parlamente des Landes erobert. Auch in den Köpfen ist sie angekommen: Die politische Debatte ist rauer geworden, Diskurse haben sich nach rechts verschoben. In Bayern dominiert der völkische »Flügel« die Partei. Doch längst bröckelt auch die bürgerliche Fassade der Partei. Nicht zuletzt Spenden- und Naziskandale werfen ein Licht auf das wahre Gesicht erheblicher Teile ihres Personals. Auch Proteste machen ihr zu schaffen. Zuletzt konnte die AfD etwa im Europawahlkampf im Allgäu keine öffentliche Veranstaltung mit ihrem Spitzenpersonal mehr durchführen. Jetzt bereitet sie sich auf die Kommunalwahlen im März 2020 vor. Dafür fehlt es noch an Personal. Entscheidend ist, ob es der Partei gelingt eigene Listen aufzustellen – oder ihre eigenen Leute auf fremden Listen unterzubringen. Denn wo sie nicht antritt, kann sie auch nicht gewählt werden. Ein neuralgischer Punkt – für Partei und Gesellschaft. Es geht um einen Meilenstein hin zur Normalisierung rechter Politik. Kommunalpolitik, das klingt nach wenig, ist aber viel: Sozial- und Kulturpolitik, Stadt- und Bauentwicklung, lokale Gedenk- und Geschichtspolitik, Kitas, Jugendförderung und Schulpolitik, Integration, lokale Ordnungspolitik. All dem will die AfD künftig ihren Stempel aufdrücken und unzählige Grußworte auf Schützenfesten, bei der Feuerwehr, im Sportverein halten dürfen- und dabei zunehmend auch in den Lokalblättern als ganz normaler politischer Akteuer ankommen. Was bedeutet das für unsere Region? Und was für uns Engagierte? Werfen wir die Flinte ins Korn? Oder heißt es nun umsomehr Handeln und eintreten für eine offene und solidarische Gesellschaft? Was tun?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s