Lindauer AfD plant erneut nicht öffentlich beworbene Veranstaltungen in Nonnenhorn

Über mehrere Jahre hinweg ist die AfD in der Stadt Lindau und im gesamten Landkreis mit ihren Versuchen, rechtspopulistische Positionen in die Öffentlichkeit zu tragen, mit starkem Gegenwind konfrontiert worden. Im April diesen Jahres hat der ehemalige CSU-Bürgermeisterkandidat Rainer Rothfuß nun einige wenige Mitstreiter_innen um sich geschart und unter Ausschluss der Öffentlichkeit einen Ortsverband AfD Lindau gegründet. Die Versuche von Rainer Rothfuß, sich und seine rechtspopulistische Partei im Rahmen des Europawahlkampfes im Raum Lindau mit ihren rassistischen Positionen zu etablieren, sind gescheitert. Die wenigen geplanten öffentlichen Auftritte wurden ohne Ausnahme abgesagt. Im gesamten Wahlkampf versuchte Rothfuß den erheblichen Gegenwind engagierter Lindauer_innen zu umgehen und lies sich nicht ein einziges mal mit einem Wahlkampfstand in seiner Heimatstadt blicken. Obwohl er hierfür auch mit einem unterdurchschnittlichen Wahlergebnis belohnt wurde versucht Rothfuß nun für die Kommunalwahlen im kommenden März offenbar einen erneuten Anlauf. Auf dem Anwesen des AfD Funktionärs Peter Hornstein planen die wenigen Vertreter_innen der AfD Lindau nun in Nonnenhorn am 18.09. und am 27.09. Veranstaltungen. Dazu wurde auch ein prominenter Vertreter der Partei geladen, welcher in der Vergangenheit wiederholt durch Verbindungen zu neonazistischen Gruppen und Einzelpersonen aufgefallen ist. Auch diese Veranstaltungen sollen, ebenso wie der Veranstaltungsort (Weingut Hornstein; https://www.peter-hornstein.de/kontakt/), nicht öffentlich beworben werden. Strategie der kleinen rechtspopulistischen Truppe unter Rothfuß ist es offenbar mit möglichst wenig Aufsehen ihre Reihen zu stärken und eine Liste für den Einzug in den Lindauer Stadtrat aufzustellen. Obwohl die Menschen im Landkreis bei den verschiedensten Anlässen mehr als deutlich gemacht haben, dass es für die rassistische Stimmungsmache der AfD in einer weltoffenen Stadt wie Lindau keinen Platz gibt, droht damit eine Verankerung rechtspopulisitscher und rechtsradikaler Positionen auf kommunaler Ebene. Eine AfD-Liste unter Rothfuß könnte nicht zuletzt durch dessen Nähe zu verschwörungsideologischen Kreisen zu einem Sammelbecken von Rassisten, Rechtsradikalen und Reichsbürgern werden. Diese Gefahr gilt es abzuwenden. Lindau braucht keine AfD-Liste für die Kommunalwahl und der gesamte Landkreis Lindau kann auch weiterhin auf die rechtspopulistische Partei verzichten. Sollte die AfD Lindau tatsächlich an der Durchführung der Veranstaltungen festhalten, hoffen wir, dass es auch dieses mal wieder Menschen geben wird, die sich vor Ort der rechten Hetze von Rothfuß und seinen Mitstreiter_innen in den Weg stellen werden.

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